Am 12. November, dem 64. Jahrestag der Gründung der Bundeswehr, werden Rekruten in einigen Bundesländern ihr öffentliches Gelöbnis ablegen - aber nicht in Thüringen und Sachsen. Dies ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich, wie aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage des Linken-Bundestagsabgeordneten Tobias Pflüger hervorgeht, über die die «Tageszeitung» («taz»/Samstag) berichtete. Die Rekruten aus Thüringen und Sachsen werden stattdessen am 7. November in Oberhof und am 14. November in Sonderhausen vereidigt.
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte bei ihrem Amtsantritt vorgeschlagen, dass am 12. November in allen 16 Bundesländern öffentliche Gelöbnisse stattfinden. Zu diesem Termin sind sie dem Verteidigungsministerium zufolge vor dem Reichstag in Berlin sowie in Mainz (Rheinland-Pfalz), Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern), Rotenburg/Wümme (Niedersachsen), Freyburg (Sachsen-Anhalt) und Plön (Schleswig-Holstein) geplant. Auch in München (Bayern) und Delmenhorst (für Niedersachsen und Bremen) weichen die Termine für die Zeremonie ab.