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Freistaat finanziert drei weitere Wasserstoff-Vorhaben

Martin Dulig beim Energiegipfel der Sächsischen Staatsregierung im Finanzministerium. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Martin Dulig beim Energiegipfel der Sächsischen Staatsregierung im Finanzministerium. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Im Zuge des europäischen Gemeinschaftsprojektes «IPCEI Wasserstoff» wird der Freistaat drei weitere sächsische Projekte kofinanzieren. Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) wurde am Dienstag vom Kabinett beauftragt, die entsprechenden Verwaltungsvereinbarungen mit dem Bundeswirtschaftsministerium zu schließen. Der Landtag muss laut Mitteilung dem noch zustimmen. Der Landesanteil soll zusammen rund 57,8 Millionen Euro und damit 30 Prozent der Fördersumme betragen, der Bund übernimmt 70 Prozent.

Die Stadtwerke Leipzig GmbH forcieren den Angaben nach den Anschluss vor allem der Industrie in und um Leipzig ans nationale Wasserstoffnetz, das für die energieintensiven Unternehmen im internationalen Wettbewerb einen strategischen Vorteil darstellt. Die EDL Anlagenbau GmbH Leipzig arbeitet daran, so genannte PtX-Produkte wie nachhaltig produziertes Kerosin und Wasserstoff oder Rohbenzin (Nafta) zeitnah für Unternehmen bereitzustellen.

Der Aufbau der Wasserstoffwirtschaft und die Anbindung der hiesigen Industrie seien gerade angesichts der schnellen technologischen und strukturellen Transformation und der nötigen Neuausrichtung der deutschen und europäischen Energiepolitik «von strategischer Bedeutung», sagte Dulig. Wasserstoff werde zum verknüpfenden Element der Wertschöpfung und Energieversorgung, Anlagen zur Herstellung und Verteilung, Transportsysteme und Wasserstoff-Derivate bildeten die Grundlage dafür.

Mit dem IPCEI-Projekt soll ein gemeinsamer europäischer Wasserstoffmarkt geschaffen werden. Im Zuge des Programms werden bereits Projekte der Sunfire GmbH Dresden und zwei Initiativen der Leipziger ONTRAS Gastransport GmbH zu je 30 Prozent kofinanziert.

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