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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Dresden befragt Bürger zu einem jüdischen Museum

In der Debatte um ein jüdischen Museum in Dresden will die Stadtverwaltung nun die Bürger online befragen. «Da ein neues Museum nicht aus dem Depot heraus gedacht, sondern mit der Bevölkerung gemeinsam entwickelt werden sollte, wollen wir die Erfahrungen und Erwartungen der Menschen in unserer Stadt dazu aufnehmen», erklärte Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch am Montag. Ihrer Ansicht nach fehlt Dresden ein Museum, das jüdisches Leben früher und heute in der Stadt und der Region abbildet.

Der Dresdner Stadtrat hatte am 22. April 2021 die Verwaltung beauftragt, die Einrichtung eines jüdischen Museums für Sachsen sowie eines jüdischen Begegnungszentrums in Dresden zu untersuchen. Ferner soll am Alten Leipziger Bahnhof in Dresden - dem Ausgangsort der Deportationen in die Vernichtungslager während der NS-Diktatur - ein Gedenkort an die Opfer entwickelt werden. Interessierte können ab sofort bis zum 30. Mai 2022 im Internet an der Umfrage teilnehmen.

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