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Delegation aus Leipzig soll Spenden in der Ukraine übergeben

Eine Fahne der Ukraine. / Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild
Eine Fahne der Ukraine. / Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild

Die Hilfsbereitschaft für die vom russischen Angriffskrieg betroffene Bevölkerung der Ukraine ist auch in Sachsen ungebrochen. Von Leipzig aus wollte am Freitag eine Delegation in Richtung Kiew aufbrechen, um in der ukrainischen Hauptstadt Spenden zu übergeben. Linke-Politikerin Juliane Nagel - Teilnehmerin an der Reise - appellierte, in den Bemühungen nicht nachzulassen. Langsam drohe der grausame Krieg zur Normalität zu werden. «Die Lage der Menschen in der Ukraine darf aber nicht aus dem Blick geraten. Es braucht gezielte humanitäre und auch moralische Unterstützung für die unter dem Krieg leidenden Menschen», betonte die Landtagsabgeordnete.

Nach Angaben von Nagel sollen vor Ort auch medizinische Güter und Heizgeräte übergeben werden. Gerade mit Einbruch des Winters seien vermehrt gezielte russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine zu verzeichnen, die auch Wasserversorgung und das Kommunikationsnetz teils zusammenbrechen ließen: «Diese Kriegsführung gefährdet vor allem ältere, ärmere und wenig mobile Menschen, die keine Ressourcen haben, um zu fliehen. Das sind Kriegsverbrechen.»

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