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Bundespolizei greift rund 100 geschleuste Migranten auf

Eine Polizistin steht vor einem Streifenwagen. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration
Eine Polizistin steht vor einem Streifenwagen. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Der Andrang von Flüchtlingen an der deutsch- polnischen Grenze in Ostsachsen hält an. In den vergangenen drei Tagen nahm allein die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf insgesamt 101 geschleuste Menschen in Gewahrsam. Wie die Inspektion am Montag mitteilte, wurden zudem drei mutmaßliche Schleuser festgenommen - zwei Ukrainer und ein Georgier. Man habe sie nach Polen zurückgeschickt und mit einem vierjährigen Einreiseverbot belegt. Die Flüchtlinge stammen vor allem dem Irak und aus Jemen.

Die wachsende Zahl von Flüchtlingen an der Grenze von Polen und Deutschland wird mit dem Verhalten der Behörden in Belarus in Verbindung gebracht. Die polnische Regierung beschuldigt den dortigen Machthaber Alexander Lukaschenko, in organisierter Weise Flüchtlinge aus Krisenregionen wie Afghanistan, Syrien und dem Irak an die EU-Außengrenze zu bringen. Die Behörden in Belarus werfen dem Westen dagegen vor, in den Regionen Chaos gestiftet zu haben, weshalb sich die Menschen nun ein besseres Leben suchten.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH