Trotz positiver Entwicklung bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung gibt es in Sachsen noch Handlungsbedarf. Das geht aus dem Bericht zur Lage der Menschen mit Behinderungen hervor, den das Kabinett am Dienstag in Dresden beschlossen hat. Demnach steigt der Anteil der Kinder mit Behinderung, die in integrativen Kindertagesstätten betreut werden. Zudem leben in Sachsen inzwischen mehr Schwerbehinderte mit sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.
«Ein zentrales Anliegen der Staatsregierung ist es, Inklusion in Sachsen weiter voranzubringen und die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen weiter zu verbessern», sagte Sozialministerin Petra Köpping. Der Bericht zeige, welche Maßnahmen bereits die gewünschte Wirkung erzielt hätten und was künftig noch besser gemacht werden könne. «Die bessere Teilhabe von Menschen mit Behinderungen trägt viel zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei», so Köpping. Die SPD-Politikerin zeigte sich davon überzeugt, «dass sich jede und jeder nach seinen Möglichkeiten in unsere Gemeinschaft einbringen können sollte».