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Zeitgeschichtliches Forum behandelt Angst der Deutschen

Journalisten sitzen in der Pressekonferenz zu der Ausstellung "Angst. Eine deutsche Gefühlslage?". Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Journalisten sitzen in der Pressekonferenz zu der Ausstellung "Angst. Eine deutsche Gefühlslage?". Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Ist Angst ein typisch deutsches Gefühl? Der Frage spürt die Ausstellung «Angst. Eine deutsche Gefühlslage?» im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig nach, die am Donnerstag eröffnet werden sollte. «Angstkonjunkturen haben in Deutschland eine hohe Intensität», sagte Judith Kruse, die die Ausstellung konzipiert hat, vor der Eröffnung. Denn kollektive Ängste kehrten immer wieder - etwa Angst vor Zuwanderung, Atomkriegen, Umweltzerstörung sowie Angst vor dem Ausspähen von Daten. Diesen vier Themenkomplexen widmet sich die Schau multimedial.

Die Ausstellung behandelt die Entstehung von Ängsten sowie ihr Wirken in die Gesellschaft hinein. «Wir wollen zu einer ausgewogenen Diskussion beitragen», so Museumsdirektor Jürgen Reiche. Es gehe nicht um die «Berichtigung der Ängste». Wenn die Politik keine Antworten auf Ängste finde, so Reiche, dann würden die Themen immer wieder aufploppen. Die Schau ist bis zum 10. Mai zu sehen.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Journalisten sitzen in der Pressekonferenz zu der Ausstellung "Angst. Eine deutsche Gefühlslage?". Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa