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Schriftstellerin Daniela Krien lehnt Impfpflicht ab

23.10.2019 von

Foto: Daniela Krien, Schriftstellerin, sitzt im Cafe Telegraph. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Leipziger Schriftstellerin Daniela Krien (44), deren Tochter seit einer Impfung schwerbehindert ist, hält nichts von einer Impfpflicht. «Es ist eine Übergriffigkeit des Staates, das zu diktieren», sagte die Autorin des Romans «Die Liebe im Ernstfall» der Deutschen Presse-Agentur. Nicht der Staat pflege ihre Tochter, sondern sie als Mutter. Jeder müsse über die Risiken einer Impfung aufgeklärt werden, findet Krien. Sie ist überzeugt, dass die meisten Eltern ihre Kinder auch freiwillig impfen lassen würden.

Die Bundesregierung plant, eine Impfpflicht gegen Masern einzuführen. Der Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht vor, dass Eltern ab März 2020 vor Aufnahme ihrer Kinder in Kitas oder Schulen nachweisen müssen, dass diese geimpft oder immun sind. Die Pflicht soll auch für Personal in Kitas und Schulen sowie für Beschäftigte in medizischen Einrichtungen gelten.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Daniela Krien, Schriftstellerin, sitzt im Cafe Telegraph. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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