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Schauspieler Heinz Behrens mit 89 Jahren gestorben

Der Schauspieler Heinz Behrens, bekannt aus der Lustspielreihe «Maxe Baumann» im DDR-Fernsehen, ist tot. Er sei im Alter von 89 Jahren in der vergangenen Nacht in einem Berliner Krankenhaus gestorben, sagte seine Witwe Birgit am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst berichtete der MDR. Noch vor wenigen Tagen sei ihr Mann «quietschfidel» gewesen, dann habe ihn eine Lungenentzündung «kalt erwischt» - zu viel für sein schwaches Herz. Bis vor fünf Jahren war Behrens noch zusammen mit Heinz Rennhack und dem Zwei-Personen-Stück «Zwei Genies am Rande des Wahnsinns» auf Tour.

Behrens wurde in Grünberg (Schlesien), dem heutigen Zielona Góra in Polen, geboren. Er studierte in Halle (Saale) und stand dann in Rostock, Erfurt und Dessau auf der Bühne. Ab 1962 gehörte er zum Schauspielensemble des DDR-Fernsehens. «Egon und das achte Weltwunder» war 1964 sein erster Film, darin spielt er einen Clubhausleiter. Als Horst Baumann an der Seite von Gerd E. Schäfer (1923-2001) in der Lustspielreihe «Maxe Baumann» wurde er dann Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre bekannt. Er spielte auch in «Rentner haben niemals Zeit» (1976) oder im «Polizeiruf» (1980) mit.

Nach dem Ende der DDR war Behrens unter anderem am Bernhard-Theater Zürich engagiert, stand auch mit Johannes Heesters und Heidi Kabel auf der Bühne. Seit 2002 gehörte er der Musikalischen Komödie Berlin an.

Der Vater eines Sohnes und Großvater lebte mit seiner Frau am Zeuthener See und wäre am 30. September 90 Jahre alt geworden. «An dem Tag wollten wir auch unsere Rosenhochzeit feiern», sagte sie. Kennengelernt hätten sie sich 2004 in einer Kneipe in Dresden, als er in der Komödie spielte - und zu seinem 80. dann geheiratet.

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