Die Spiegelung der Rakotzbrücke bildet einen perfekten steinernen Kreis mit dem Wasser. Staunend betrachten die Besucher diesen fast mystischen Moment vom Rand des Sees im Azaleen- und Rhododendren-Park in Kromlau (Landkreis Görlitz). Mehr als vier Millionen Euro sind in den vergangenen Jahren in die Restaurierung und Rekonstruktion des Lausitzer Wahrzeichens geflossen. Am Samstag (10. Juli) soll die Baumaßnahme nun im Beisein von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) einen Abschluss finden. «Das ist ein schöner Tag. Wir haben die alten Denkmäler wieder in Schwung gebracht und können sie so für die nächsten Generationen erhalten», sagt Dietmar Noack (CDU), ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Gablenz.
Das Geld für die Sanierung und Rekonstruktion des Feld- und Basaltstein-Bauwerks kommt von Bund und Land. Der Volksmund nennt den Bogen auch Teufelsbrücke. Früher glaubten die Menschen, nur der gehörnte Beelzebub wäre in der Lage, einen derart filigranen Brückenbogen zu bauen.