Die Stadt Chemnitz stellt weitere Weichen für das Kulturhauptstadtjahr 2025. So soll im März der Stadtrat die Gründung der Chemnitz 2025 GmbH beschließen. Ihre Aufgabe sei es, das geplante Programm umzusetzen, Strukturen der Bürgerbeteiligung zu schaffen und weitere Gelder einzuwerben, erklärte am Freitag der Leiter des Kulturhauptstadt-Projektes, Ferenc Csák. Zudem werden dieses Jahr die Vorbereitungen für das Kulturhauptstadt-Programm vorangetrieben. Laut Csák gehören dazu ein Pilotprojekt für die Europäische Friedensfahrt und Pflanzungen für die «Parade der Apfelbäume». Zudem laufen Planungen für eine «Kleine Kulturhauptstadt» im Sommer 2022.
«2021 ist 25 Prozent der Vorbereitungszeit», betonte Csák. Daher gelte es, keine Zeit zu verlieren und das umfangreiche Programm in die Wege zu leiten. Die Stadt sei verpflichtet, mindestens 80 Prozent der im zweiten Bewerbungsbuch dargelegten Vorhaben umzusetzen.
Bisher ist für Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt ein Budget von rund 90 Millionen Euro vorgesehen, davon 60 Millionen fürs Programm. Aufgabe des künftigen Geschäftsführers der neuen GmbH sei es auch, weitere Gelder einzuwerben, betonte Csák. Zunächst ist Christoph Dittrich, der Generalintendant des Chemnitzer Theaters, als Interims-Geschäftsführer vorgesehen. «Etwas neu aufzubauen im Kulturbereich ist eine wundervolle Aufgabe», schwärmte Dittrich.