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Jazztage sollen positives Lebensgefühl in die Stadt bringen

Dresden swingt, groovt und feiert 2021 wieder live. Mit mehr Veranstaltungen, neuen Formaten und den besten Solokünstlern und Ensembles der Szene wollen die Jazztage Dresden (20. Oktober bis 21. November) unter dem Motto «Jazzt erst recht!» dieses positive Lebensgefühl in die Stadt holen. Sie seien sehr glücklich, dass die Jazztage dank der Corona-Hilfen durch Bund, Land und Stadt wirtschaftlich abgesichert seien, sagte Intendant Kilian Forster am Mittwoch.

So könnten Veranstaltungen im Ausnahmefall auch mit kleinerem Publikum oder eintrittsfrei stattfinden. In Zusammenarbeit mit Partnern und Förderern werde das Festival mit einem neuen Konzept nach kulturellem Stillstand erweitert - um eine «Summertime» open air bereits ab diesem Samstag.

Die Veranstalter kündigten dafür unter anderem die 30-jährige amerikanische Jazzsängerin Jazzmeia Horn «als Verkörperung der Renaissance des Jazz in der jungen Generation von heute» an. Sie steht für das neue Nachwuchs-Format «Jazz'n'future». Zu Gast sind auch die schwedischen Musiker von Dirty Loops, «die optisch eher an Tokio Hotel erinnern», und ganz junge Talente wie Markus Manz, ToyToy, Isfar Sarabski oder die Dresdnerin Karoline Weidt.

Im Herbst dann werden den Angaben nach «Topstars» aus aller Welt sowie «lokale Acts von besonderer Qualität» erwartet. Aus den USA und damit der «Wiege des Jazz» kommen Gregory Porter, Dee Dee Brigdewater, Maceo Parker, Mike Stern, Big Daddy Wilson oder James Carter. Auch Sängerin Ute Lemper gastiert, und das Filmorchester Babelsberg tritt etwa mit US-Sänger Curtis Stigers auf. Damit werden den Veranstaltern zufolge einige der 2020 ausgefallenen Konzerte nachgeholt. Und eine Jazztage-Akademie biete erstmals Mitmach- und Zuhör-Workshops für Laien und Amateure sowie Meisterklassen für junge Musiker.

Homepage mit Programmen Jazztage Dresden 2021

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH