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Dresdner Ostrale Biennale 2019: Kürzer und weniger Besucher

01.09.2019 von

Foto: Die Plastik «Nike» des Künstlers Sebastian Hertrich steht steht in der Historischen Tabakfabrik f6. Foto: Robert Michael/Archivbild

Die Biennale 2019 der Internationalen Ausstellung zeitgenössischer Künste Ostrale in Dresden hat bei kürzerer Dauer fast die Besucherzahl der vergangenen Ausgabe erreicht. In neun statt gut zehn Wochen kamen rund 28 000 Gäste, wie die Organisatoren am Sonntag wenige Stunden vor Schließung der Tore mitteilten. «Auch wenn das etwa 2000 weniger sind, ist die Bilanz positiv», sagte ein Sprecher. Trotz Hitze sei die Schau nach Ende der Sommerferien regelrecht überrannt und an manchen Tagen etwa 1500 Kunstfreunde gezählt worden.

Seit dem 3. Juli waren in einer ehemaligen Zigarettenfabrik Arbeiten von rund 180 Künstlern aus 34 Nationen zu sehen. Unter dem Motto «ismus» hatten die Kuratoren über 300 Werke aller Genres versammelt - von großformatigen Gemälden bis zu Videoinstallationen und Performances. Neben der Präsentation am Hauptort der 12. Ostrale gab es fünf «Satelliten»-Ausstellungen im Stadtgebiet - darunter auch eine in der ehemaligen Stasi-Haftanstalt. Dort ist die Kunst noch bis zum 8. September zu sehen.

Das Kunstfestival wird maßgeblich aus der Privatwirtschaft und von Künstlern getragen. Es steht seit Jahren in Frage und ist seit 2017 nur noch eine Biennale. Nach wie vor gesucht werden ein dauerhaftes Domizil und eine langfristige Finanzierung. Direktorin Andrea Hilger kann sich vorstellen, dass die Ostrale als «Raumpionier» künftig auch ein vorübergehend leerstehendes Gebäude im Stadtgebiet mit internationaler Kunst belebt.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Die Plastik «Nike» des Künstlers Sebastian Hertrich steht steht in der Historischen Tabakfabrik f6. Foto: Robert Michael/Archivbild

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