Die Dresdner Musikfestspiele wollen im kommenden Jahr mit Klassik, Jazz und Comedy viel Lebenslust verbreiten. Unter dem Motto «Leichtigkeit des Seins» erweitert eines der bekanntesten deutschen Festivals sein Genrespektrum mit den Sparten Schauspiel und Comedy, teilten die Festspiele mit. Schon beim Auftakt am 14. Mai 2026 solle es humorvoll zugehen, wenn die Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Tabita Berglund auf Comedian Olaf Schubert trifft.
Das Motto des Festivals wirke angesichts der vielen Spannungen und Konflikte in der Welt wie eine Provokation, betonte Festspielintendant Jan Vogler. «Wir sind in schweren Zeiten», sagte er. Man wache früh auf und erfahre von Neuigkeiten, die nicht immer leicht zu verdauen sind. Dennoch sei die Leichtigkeit des Seins etwas, das der Mensch permanent braucht - auch in schweren Zeiten, so Vogler. Man brauche Leichtigkeit als Gegengewicht zur Schwere.