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Autor Jan Kuhlbrodt erhält Alfred-Döblin-Preis

Der Schriftsteller Jan Kuhlbrodt posiert 2013 auf der Buchmesse in Leipzig. / Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Der Schriftsteller Jan Kuhlbrodt posiert 2013 auf der Buchmesse in Leipzig. / Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der vom Schriftsteller Günter Grass (1927-2015) gestiftete Alfred-Döblin-Preis geht in diesem Jahr an den in Leipzig lebenden Autor Jan Kuhlbrodt («Die Rückkehr der Tiere»). Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde dem 57-Jährigen am Samstag im Literarischen Colloquium Berlin zuerkannt, wie die mitveranstaltende Akademie der Künste mitteilte.

Aus Sicht der Jury hat Kuhlbrodt mit «Krüppeltext oder Vom Gehen» eine vielschichtige Prosa geschrieben, «die sich mit großer Unerschrockenheit, erstaunlicher Komik und theoretischem Witz der eigenen MS-Erkrankung stellt». MS (Multiple Sklerose) ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems.

Der Alfred-Döblin-Preis wird seit 1979 alle zwei Jahre für ein noch unvollendetes Prosa-Manuskript vergeben. Zu den jüngsten Ausgezeichneten zählen Deniz Utlu, Ulrich Woelk und María Cecilia Barbetta.

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