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Weiterer Angeklagter im Grüne Gewölbe-Prozess vorbestraft

Akten liegen vor einem Prozess in einem Landgericht auf dem Tisch. / Foto: Swen Pförtner/dpa/Symbolbild
Akten liegen vor einem Prozess in einem Landgericht auf dem Tisch. / Foto: Swen Pförtner/dpa/Symbolbild

Auch der vierte erwachsene Angeklagte, der zurzeit wegen des Juwelendiebstahls aus dem Dresdner Grünen Gewölbe im November 2019 vor dem Landgericht steht, fiel zuvor häufig durch Straftaten auf. Die meisten der zwölf aktenkundigen Verfahren wurden allerdings eingestellt; zwei Mal gab es Arrest, wie aus dem am Dienstag beim Prozess verlesenen Strafregister hervorgeht. Es begann mit gemeinschaftlichem Diebstahl, als er gerade 14 Jahr alt war, und reicht über Wohnungseinbruch und Raub bis zu gefährlicher Körperverletzung.

Der 24-Jährige wurde erstmals 2020 verurteilt, wegen des Diebstahls der 100 Kilogramm Goldmünze aus dem Bode-Museum in Berlin 2017. Vor seiner Verhaftung wegen des Einbruchs in das Dresdner Museum, die während des Goldmünze-Prozesses erfolgte, habe ihr Mandant eine Ausbildung zum Zahntechniker begonnen, betonten seine Verteidiger.

Seit Januar wird gegen insgesamt sechs junge Männer wegen schweren Bandendiebstahls, Brandstiftung und besonders schwerer Brandstiftung verhandelt. Die Deutschen aus einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie sollen am 25. November 2019 aus dem Historischen Grünen Gewölbe 21 Schmuckstücke mit Tausenden Diamanten und Brillanten im Wert von insgesamt mehr als 113 Millionen Euro gestohlen und zudem Sachschäden in Höhe von gut einer Million Euro hinterlassen haben. Der Prozess wird an diesem Freitag fortgesetzt.

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