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Sommerpause im Juwelendiebstahl-Prozess

Eine Statue der Justitia steht mit Waage und Schwert in der Hand. / Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild
Eine Statue der Justitia steht mit Waage und Schwert in der Hand. / Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Im Prozess gegen sechs junge Männer aus Berlin wegen des Juwelendiebstahls aus dem Dresdner Grünen Gewölbe geht das Landgericht in eine einmonatige Sommerpause. Der ursprünglich geplante letzte Juli-Termin um den Raub vom November 2019 am kommenden Dienstag wurde aufgehoben, wie ein Gerichtssprecher am Montag auf Anfrage sagte. Die Jugendkammer verhandele noch diese Woche, dann sei aber urlaubsbedingt für einen Monat Pause im Gericht.

Ab dem 23. August gehe es dann zweimal wöchentlich weiter. Erst in der vergangenen Woche hatte die Jugendkammer für den seit Ende Januar laufenden Prozess terminiert, bis einschließlich 20. Dezember Termine angesetzt.

Die tatverdächtigen 23- bis 28-Jährigen sind wegen schweren Bandendiebstahls, Brandstiftung und besonders schwerer Brandstiftung angeklagt. Sie stammen aus einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie. Am frühen Morgen des 25. November 2019 sollen sie aus der Schatzkammer 21 Schmuckstücke mit insgesamt 4300 Diamanten und Brillanten im Gesamtwert von über 113 Millionen Euro gestohlen und Sachschäden in Höhe von mehr als einer Million Euro hinterlassen haben.

Ihnen wird zudem vorgeworfen, einen Stromkasten in der Altstadt sowie in der Tiefgarage eines Wohnhauses ein Fluchtauto angezündet zu haben.

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