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Mädchen über soziale Medien kontaktiert: Vergewaltigungsprozess

09.02.2017 von

Wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs zweier Mädchen steht ein 29-Jähriger aus Brandenburg in Dresden vor dem Landgericht. Der Mann aus Finsterwalde soll im Juni und August des vergangenen Jahres zwei 14-Jährige über soziale Medien kennengelernt und später zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Tatorte waren demnach Allstedt in Sachsen-Anhalt und Radebeul bei Dresden.

Mit dem ersten Opfer hat der 29-Jährige laut Anklage über Instagram Kontakt aufgenommen, über WhatsApp sexuelle Fantasien sowie freizügige Bilder ausgetauscht und 100 Euro für Sex geboten. Als die 14-Jährige beim Treffen in Allstedt einen Rückzieher machen wollte, habe er sie im Auto festgebunden und sei mehrfach brutal über sie hergefallen, so der Vorwurf. Die zweite Jugendliche soll der Angeklagte wenig später mit Bildern, die sie ihm zuvor über das Netz geschickt hatte, erpresst und ebenfalls missbraucht haben.

Der Produktionsarbeiter ist in Untersuchungshaft. Für den Prozess vor der Jugendkammer sind insgesamt vier Verhandlungstage eingeplant, das Urteil wird am 10. März erwartet.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Arno Burgi

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