Bei einem internationalen Einsatz gegen eine mutmaßliche Betrügerbande haben Ermittler drei Beschuldigte in Belgien, Schweden und Nordrhein-Westfalen festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft und die Polizeidirektion Dresden mitteilten, stehen ein 36-Jähriger, ein 37-Jähriger sowie eine 38-Jährige im Verdacht, Teil einer Gruppe zu sein, die wohlhabende Menschen um hohe Summen gebracht haben soll.
Die Ermittlungen liegen in Dresden, weil die Staatsanwaltschaft über besondere Expertise im Bereich Cybercrime verfügt und Geschädigte bundesweit betroffen sind - unter anderem in Dresden, Zwickau und Görlitz.
Die Gruppe soll spätestens seit Dezember 2024 unter dem Vorwand, Unternehmen oder Immobilien kaufen zu wollen, Verkäufer zu Treffen ins Ausland gelockt haben. Dort seien den Geschädigten hochwertige Edelmetalle als angeblicher Liquiditätsnachweis abgenommen worden - im Austausch gegen Falschgeld. Teilweise sollten Opfer zudem bei Onlinetreffen mittels Kryptowährung die Unternehmensliquidität nachweisen.