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Busunfall: Fahrer wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht

Eine Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in ihren Händen. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild
Eine Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in ihren Händen. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Gut zwei Jahre nach einem tödlichen Busunfall in Trebsen (Landkreis Leipzig) muss sich der Fahrer heute (13.00 Uhr) vor dem Amtsgericht Grimma verantworten. Der zur Tatzeit 75-Jährige ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Laut Anklage ist er Ende Mai 2019 mit seinem Omnibus auf der Bundesstraße 107 aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn geraten. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Die Autofahrerin erlag wenig später ihren schweren Verletzungen. In dem Bus befanden sich keine weiteren Fahrgäste.

Außerdem wird dem Mann vorgeworfen, im August 2020 ebenfalls mit einem Bus erneut von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Grundstücksumrandung geprallt zu sein. Anschließend soll er vom Unfallort geflüchtet und dabei mit einem geparkten Auto kollidiert sein. Das Urteil könnte noch am Montag verkündet werden. Das Gericht hat vier Zeugen und zwei Sachverständige geladen.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH