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Bundespolizei nimmt mutmaßlichen Schleuser fest

16.10.2020 von

Foto: Ein Polizeiwagen ist mit Blaulicht im Einsatz. Foto: picture alliance / dpa/Symbol

Bundespolizisten haben erneut auf der Autobahn 4 in Ostsachsen einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs eines 23-Jährigen stellten die Beamten drei Syrer fest, die in Polen Asylanträge gestellt hatten, dann aber nach Deutschland wollten, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte. In der Vernehmung habe der Pole angegeben, dass er die drei nach München bringen wollte. Der 23-Jährige wurde nach der Vernehmung und Sicherstellung des genutzten Mietfahrzeuges sowie seines Mobiltelefons entlassen. Die Geschleusten wurden in eine Erstaufnahmeeinrichtung für Migranten gebracht.

Bereits am Dienstag hatte die Bundespolizei einen mutmaßlichen Schleuser erwischt. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes in Dresden hatten einen Transporter beobachtet, aus dem mehrere Personen stiegen und sich sofort in verschiedene Richtungen entfernten. Bundespolizisten konnten später acht Menschen aus Syrien, der Türkei und mit palästinensischen Papieren aufgreifen. Der mutmaßliche Schleuser aus der Türkei wurde auf dem Autobahnrastplatz Wiesaer Forst gestoppt, als er in Richtung Polen unterwegs war. Auf Antrag der Görlitzer Staatsanwaltschaft ordnete ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bautzen Untersuchungshaft gegen den 39-Jährigen an.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Ein Polizeiwagen ist mit Blaulicht im Einsatz. Foto: picture alliance / dpa/Symbol

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