Nach drei Jahren Bauzeit geht das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden auf dem Areal des Universitätsklinikums in Betrieb. Die bundesweit zweite Einrichtung nach Heidelberg (Baden-Württemberg), in der Wissenschaftler, forschende Mediziner und behandelnde Ärzte eng zusammenarbeiten, wurde am Montag eröffnet. «Dresden hat sich zu einem herausragenden Standort der Krebsforschung und Krebsmedizin entwickelt», sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und sprach von einem «wirklichen Schritt nach vorn», um Krebsforschung und -medizin zu stärken.
Das hochmoderne Gebäude bietet laut NCT mit Experimental-OP, Einheiten für Bildgebung und Strahlentherapie, molekularen und zellbiologischen Laboren optimale Voraussetzungen für Krebsforschung auf Spitzenniveau. Eine Tagesklinik mit 28 Behandlungsplätzen verknüpft neueste Erkenntnisse mit der Versorgung von Krebspatienten. Pro Jahr sollen an dem mit dem Universitäts-Krebszentrum UCC verbundenen NCT rund 12 000 Tumorpatienten behandelt werden.