Am Universitätsklinikum Dresden gibt es nun einen Gedenkort für die Opfer der Corona-Pandemie. Eine dafür im Seelsorgezentrum des Klinikums aufgestellte Skulptur wurde am Montag in aller Stille eingeweiht. Eine offizielle Feierstunde mit Angehörigen musste aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens abgesagt werden, teilte die Uniklinik mit. Bei der Skulptur des Künstlers Ulrich Eißner handelt es sich um ein Omega aus Holz. Es steht symbolisch für das Ende des Lebens.
«Angesichts der erneut dramatisch steigenden Infektionszahlen und der zunehmenden Belastung in den Kliniken erleben wir bereits in diesen Wochen, dass wieder mehr Menschen den Kampf gegen das Virus verlieren», erklärte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand am Uniklinikum Dresden: «Wir verbinden die Einweihung mit dem dringenden Appell zur Vorsicht, für Abstand, Hygiene und zur Impfung. Nur wenn wir alle gemeinsam Verantwortung zeigen, können wir die vierte Welle der Pandemie noch aufhalten. Das ist ein Kraftakt für uns alle.»