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Sachsen will neue Corona-Verordnung übersichtlicher machen

Eine FFP2-Maske hängt in einer Wohnung an einem Haken. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild
Eine FFP2-Maske hängt in einer Wohnung an einem Haken. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Sachsen möchte seine neue Corona-Schutzverordnung verständlicher machen und die Inhalte neu sortieren. Viele Menschen hätten die Auflistung als unübersichtlich empfunden, sagte die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Dresden. Die neue Verordnung werde nach Lebensbereichen - etwa nach Sport und Freizeit - gegliedert und soll vom 10. bis 30. Mai gelten. Sie sei eine Ergänzung zu den verschärften Bundesregelungen des Infektionsschutzes: «Das heißt: Alles, was unterhalb der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 ist, wollen wir in dieser Corona-Schutzverordnung regeln.»

Köpping zufolge will Sachsen dabei Menschen, die vollständig geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankungen genesen sind, negativ getesteten Personen gleichstellen. Das soll für alle Bereiche gelten, die das Land selbst regeln kann. Modellprojekte sollen bis zu einer Inzidenz von 100 wieder möglich sein - und zwar zwei Projekte pro Landkreis. Baumärkte bleiben in Sachsen auf jeden Fall dicht, auch wenn sie ein Gartencenter mit separatem Zugang haben. Unklar ist beispielsweise noch, ob Geimpfte in Quarantäne müssen, wenn sie Kontakt zu Infizierten hatten. Die neue Schutzverordnung soll nach Anhörung in Landtagsausschüssen in der kommenden Woche beschlossen werden.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH