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Sachsen Nummer zwei bei Gewebespenden

Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Sachsen ist bei der Gewebespende das zweitstärkste Bundesland. Im Freistaat wurden im Vorjahr insgesamt 446 Gewebespenden realisiert, davon 102 am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), wie die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG)am Dienstag mitteilte. Die meisten Spenden kamen aus Nordrhein-Westfalen (448), die wenigsten aus Rheinland-Pflanz (13).

Bundesweit wurden im Vorjahr knapp 7000 Gewebe gespendet und damit 7111 Menschen versorgt. Bei einem Großteil des im vergangenen Jahr gespendeten Gewebes handelte es sich um Augenhornhaut (knapp 6000 Spenden). Diese Zahl stieg im Vergleich zum Jahr zuvor um mehr als 300 an. In der Leipziger Universitätsaugenklinik erhielten 136 Patienten eine Spenderhornhaut.

Anders als Organspenden sind Gewebespenden auch noch längere Zeit nach Eintritt des Todes möglich. Eine Augenhornhautspende sei bis zu 72 Stunden nach Todeseintritt möglich - den Angehörigen bliebe somit etwas Zeit für eine Entscheidung, betont die DGFG.

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