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Omikron: zwei bestätigte Infektionen und 21 Verdachtsfälle

Ein Mann macht einen Corona-Schnelltest. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Ein Mann macht einen Corona-Schnelltest. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Die Omikron-Variante des Coronavirus greift auch in Sachsen um sich. Wie Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag im Landtag mitteilte, gibt es zwei bestätigte Fälle und 21 Verdachtsfälle. «Auch hier haben wir eine Entwicklung zu verzeichnen», sagte die Ministerin und erinnerte daran, dass sich Omikron schneller ausbreite als bisherige Varianten. Darauf müsse man sich vorbereiten.

Köpping appellierte an die Bürger, vorsichtig zu bleiben und Abstand zu halten. Zudem könne fortan das Boostern schon ab dem dritten Monat nach der zweiten Impfung stattfinden. Die Ministerin dankte allen, die sich an die Regeln halten. Jeder könne dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen. «Wir müssen aber auch konstatieren, dass die Menschen erschöpft sind.» Die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen würden Wirkung zeigen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sei in Sachsen von 1284,4 Ende November auf nunmehr 662,1 zurückgegangen.

Köpping wollte nicht ausschließen, dass vor Weihnachten noch weitere Patienten aus Sachsen in andere Bundesländer verlegt werden müssen, um ihnen die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten. Aktuell seien auf Normalstationen sächsischer Krankenhäuser 1644 Betten mit Corona- Patienten belegt. Auf den Intensivstationen seien es 598.

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