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Metall- und Elektroindustrie: Mehr in Kurzarbeit

Ein Mitarbeiter eines metallverarbeitenden Betriebes schweißt eine Naht an einem Werkstück. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild
Ein Mitarbeiter eines metallverarbeitenden Betriebes schweißt eine Naht an einem Werkstück. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Wegen der Corona-Krise gehen in der Metall- und Elektroindustrie immer mehr Beschäftigte in Kurzarbeit. Bis zum 23. April waren in Sachsen fast 71 000 Arbeiter in Kurzarbeit oder von Kurzarbeit bedroht, wie aus einer Umfrage der IG Metall hervorgeht. Als Ursache hätten 137 der befragten Betriebe Auftragseinbrüche oder krisenbedingte Auftragsrückgänge angegeben.

127 Betriebe gaben an, dass ihre Lieferketten gestört oder gefährdet seien. IG Metall Bezirksleiter Stefan Schaumburg kritisiert die Bundesregierung: «Der Beschluss des Koalitionsausschusses, das Kurzarbeitergeld zu erhöhen, hat unnötig lange gedauert und hilft den betroffenen Menschen nur bedingt.»

Es könne im ungünstigsten Fall sogar zu einer Subventionierung der Unternehmen führen. Die Arbeitgeber und ihre Verbände dürften nicht nur von staatlichen Unterstützungen profitieren, sondern müssten jetzt auch etwas an die Beschäftigten weitergeben.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Ein Mitarbeiter eines metallverarbeitenden Betriebes schweißt eine Naht an einem Werkstück. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild