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Linke: Schrott-Masken kommen Steuerzahler teuer zu stehen

Eine FFP2-Maske hängt an einem Haken. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild
Eine FFP2-Maske hängt an einem Haken. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Fehlerhafte Schutzmasken kommen sächsischen Steuerzahlern nach Einschätzung der Linken teuer zu stehen. Die Lagerung des sogenannten gesperrten Bestandes kostete von August 2020 bis einschließlich August 2021 knapp 190.000 Euro, gab das Innenministerium in einer am Freitag veröffentlichten Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken im Landtag bekannt. Die Lagerung werde aus Mitteln des Corona-Bewältigungsfonds finanziert.

«Diese Kosten steigen weiter, solange die Masken nicht entsorgt werden können», erklärte die Abgeordnete Marika Tändler-Walenta. Nach Angaben des Innenministeriums befanden sich Mitte dieses Jahres rund 6,6 Millionen Masken im Wert von 15,7 Millionen Euro im gesperrten Bestand. Die Linken gehen davon aus, dass sie überteuert eingekauft wurden.

Nach Angaben des Innenministeriums werden die Masken ordnungsgemäß entsorgt, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist und die daher nicht mehr verwendet werden dürfen. Masken, die aktuell Gegenstand eines Rechtsstreits sind, müssten bis zum Abschluss des Rechtsstreits im Warenbestand verbleiben.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH