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Eine Woche 2G in Sachsen: Ansturm auf mobile Impfteams

Ein medizinischer Mitarbeiter impft eine Frau. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Symbolbild
Ein medizinischer Mitarbeiter impft eine Frau. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Symbolbild

Vor einer Woche hat Sachsen als erstes Bundesland die 2G-Regel in weiten Teilen des öffentlichen Lebens eingeführt - zumindest auf die Impfbereitschaft hatte das eine positive Wirkung. In der ersten Oktoberwoche waren an den mobilen Impfstellen pro Tag durchschnittlich 1451 Impfungen ausgegeben worden, in dieser Woche seien es 3737 gewesen, sagte Kai Kranich vom DRK Sachsen, das die mobilen Impfteams koordiniert.

Der Andrang sei aber vor allem auf die Auffrischungsimpfungen zurückzuführen. Im Vergleich zur ersten Oktoberwoche stieg die Zahl der Erstimpfungen um 19,2 Prozent, bei den Zweitimpfungen um 17,5 Prozent. Ein sprunghafter Anstieg von nur 508 auf nun 12.379 Impfungen war bei den Auffrischungsimpfungen zu verzeichnen.

Sachsen hat trotz der gestiegenen Zahl noch immer bundesweit die schlechteste Impfquote. Im Freistaat waren Ende der Woche nur 59,4 Prozent der Menschen einmal und 57,3 Prozent voll geimpft. Am vergangenen Montag lag die Quote bei 59,1 Prozent beziehungsweise 57,1 Prozent. Spitzenreiter ist Bremen mit 79 Prozent Zweitimpfungen. Bundesweit liegt der Wert bei 67,3 Prozent.

Weil die mobilen Impfteams in Sachsen an ihre Grenze stoßen, werden diese nun aufgestockt. Die Kapazität der 30 Teams wird zum Montag hin verdoppelt, teilte das Sozialministerium auf Anfrage mit. Eine weitere Erhöhung der Kapazität ist geplant und soll am Dienstag im Kabinett beraten werden.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH