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DRK: Interesse an angepasstem Impfstoff in Impfzentren

Eine Ärztin klebt einem Mann nach der Impfung ein Pflaster auf den Arm. / Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild
Eine Ärztin klebt einem Mann nach der Impfung ein Pflaster auf den Arm. / Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild

Die Zahl der verabreichten Corona-Auffrischungsimpfungen in den staatlichen Zentren hat sich in der ersten Oktoberwoche im Vergleich zur Vorwoche mehr als vervierfacht. Das führte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als Betreiber der 13 Einrichtungen laut Mitteilung vom Montag klar auf die neuen, an die Omikron-Varianten angepassten Impfstoffe BA.4/5 zurück, die seit dem 4. Oktober angeboten werden. Ihre Zahl erhöhte sich von 621 in der Vorwoche auf 2818. Das spreche aber nicht zwangsläufig für eine höhere Impfbereitschaft in den nächsten Wochen, sagte ein Sprecher.

Anders als im vergangenen Herbst, als die Impfstellen von der plötzlichen Nachfrage überrannt worden waren, seien sie diesmal vorbereitet. Bis Ende Oktober gebe es noch über 10.000 freie Termine, die ausschließlich über ein Buchungsportal online vergeben werden. In Dresden, Leipzig, Chemnitz und Eich wurden Öffnungszeiten entsprechend dem Bedarf ausgeweitet und mehr medizinisches Personal eingesetzt.

Hauptakteure der Corona-Schutzimpfungen im Freistaat sind Arztpraxen, Betriebsärzte und Krankenhäuser, sie decken etwa 80 Prozent ab. Die staatliche Infrastruktur ergänzt das Angebot.

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