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Coronavirus: Kretschmer kündigt weitere Einschränkungen an

13.03.2020 von

Foto: Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, spricht auf einer Pressekonferenz auf der über die Maßnahmen des Freistaates gegen die Ausbreitung des Corona-Virus informiert wurde. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens eingestimmt. «Wir sind überall in Deutschland noch vor der Krise und werden die Fehler von Italien nicht wiederholen», sagte er am Freitag im «Frühstart» der RTL/ntv-Redaktion. Man müsse nun auch über den Weiterbetrieb von Theatern, Museen oder Schwimmbädern sprechen.

«Überall da, wo fremde Menschen miteinander in Kontakt kommen, müssen wir dafür sorgen, dass das weniger stattfindet», erklärte Kretschmer. Das gelte auch für Schulen. Bei der Frage nach Schulschließungen gehe es nicht vorrangig um die Gesundheitsvorsorge für Kinder, sondern darum, Übertragungsketten zu reduzieren. Dennoch müsse ein solcher Schritt gut überlegt sein: «Wir brauchen die Eltern dieser Kinder, damit das öffentliche Leben erhalten bleibt; in den Krankenhäusern und Pflegeheimen, bei Bus oder Bahn.» Für sie müsse es Betreuungsangebote geben.

Trotz der massiven Auswirkungen für die Wirtschaft sollen die Einschränkungen für mindestens vier bis sechs Wochen gelten, betonte Kretschmer. Die Europäische Union sei jedoch entschlossen, alle Maßnahmen zu treffen, damit «Unternehmen, die jetzt in Liquiditätsengpässe kommen oder kurz vor der Insolvenz stehen», gerettet werden könnten: «Nach einer gewissen Übergangszeit, auf jeden Fall bis nach den Osterferien, schauen wir uns die Situation neu an. Und dann werden wir sehen, ob weitere Maßnahmen nötig sind.»

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, spricht auf einer Pressekonferenz auf der über die Maßnahmen des Freistaates gegen die Ausbreitung des Corona-Virus informiert wurde. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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