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Dresdner Polizei rüstet sich für Großeinsatz

Ein Polizei-Schild hängt an einem Polizeipräsidium. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild
Ein Polizei-Schild hängt an einem Polizeipräsidium. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Trotz mehrerer Verbote von Corona-Demonstrationen rüstet sich die Polizei heute in Dresden für einen Großeinsatz. «Eine gewisse Ungewissheit bleibt», sagte Polizeisprecher Thomas Geithner. Zwar fehlt den Anhängern der «Querdenken»-Initiative anders als Mitte März ein legaler Anlaufpunkt. Dennoch würde derzeit im Internet unter «Querdenken»-Anhängern zu Spaziergängen oder zum Shoppen in der Innenstadt aufgerufen. Die Polizei wolle bereits am Stadtrand verstärkt kontrollieren, um zu verhindern, dass größere Gruppen ins Zentrum gelangten. Laut Corona-Schutzverordnung dürften sich ohnehin höchstens zwei Haushalte treffen. «Das werden wir genau kontrollieren.»

Die Polizei will Bilder wie am 13. März verhindern. Damals hatten sich in Dresden trotz eines auch von Gerichten bestätigten Verbotes einer «Querdenken»-Demo Hunderte Kritiker der Corona-Maßnahmen in der Stadt versammelt - zeitweise gerieten die Proteste außer Kontrolle.

Das Verwaltungsgericht hatte am Donnerstagabend das von der Stadt Dresden verhängte Verbot der geplanten «Querdenken»-Versammlungen für diesen Samstag bestätigt. Auch sämtliche geplanten Ersatzveranstaltungen bleiben demnach untersagt. Allerdings kann gegen den Beschluss noch Beschwerde beim Sächsischen Oberverwaltungsgericht eingereicht werden. Zudem hat die Stadt Dresden hat auch eine Kundgebung der AfD mit rund 500 angemeldeten Teilnehmern untersagt.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH