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120.000 Menschen im Christmas Garden am Schloss Pillnitz

Besucher gehen durch einen Lichterbogen in den Anlagen von Schloss Pillnitz. / Foto: Matthias Rietschel/dpa/Archiv
Besucher gehen durch einen Lichterbogen in den Anlagen von Schloss Pillnitz. / Foto: Matthias Rietschel/dpa/Archiv

Der erste Christmas Garden nach der Corona-Zwangspause hat den Park von Schloss Pillnitz in Dresden wieder zur Attraktion zwischen Advent und Jahresbeginn gemacht. Nach Angaben der Veranstalter vom Freitag gingen in acht Wochen über 120.000 Menschen durch das in der Dunkelheit illuminierte Areal. Das Ergebnis sei mehr als zufriedenstellend, sagte der Geschäftsführer der Christmas Garden Deutschland GmbH, Sebastian Stein. «Wir freuen uns bereits jetzt auf die Fortsetzung in der nächsten Saison!»

Der rund zwei Kilometer langen Rundweg führte an gut zwei Dutzend Lichtinstallationen und Leuchtfiguren vorbei, darunter eine zehn Meter lange Kutsche mit Pferd. Auf Gebäude wurden zudem Szenerien projiziert wie die Ankunft der Gräfin Cosel, der Pillnitz zeitweise gehörte. Sie war die berühmteste Mätresse des legendären sächsischen Barockfürsten August der Starke (1670-1733).

Die rund 1,5 Millionen Lichter verwandelten die berühmte Barockanlage im Osten der Elbestadt allabendlich in eine Glitzerlandschaft. Das winterliche Lichtspektakel hatte 2018 Premiere in Dresden. Damals kamen knapp 100.000 Besucher, im Jahr darauf 120.000.

Sachsens Landeshauptstadt ist einer von mittlerweile 18 Orten in Europa, die in der Adventszeit illuminiert werden. In Deutschland glitzern der Botanische Garten Berlin, die Stuttgarter Wilhelma sowie die Zoos in Köln, Hannover und Münster, die Festung Ehrenbreitstein Koblenz und der Deutsche Bank Park Frankfurt am Main sowie die Insel Mainau.

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