Die Preisträger des «eku Zukunftspreis für Energie, Klima, Umwelt in Sachsen» stehen fest. Die Preisgelder für die 186 ausgezeichneten Beiträge beliefen sich auf mehr als 1,4 Millionen Euro, teilte das Umweltministerium am Montag mit. Ausgezeichnet worden seien Projekte, die vorbildhaft zu einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung in Sachsen und zum Schutz von Klima, Ressourcen, Natur und Umwelt beitragen. In diesem Jahr gab es 256 Einreichungen.
«Gesellschaft und Wirtschaft haben sich längst auf den Weg zu einer nachhaltigen Welt gemacht. Dieses Engagement ist hoch wertvoll und das unterstützen wir», sagte Umweltminister Wolfram Günther (Grüne).
Es winkten Preisgelder zwischen 2500 und 20 000 Euro in zwei Kategorien, in denen jeweils Kommunen, Unternehmen sowie Vorhaben aus Wissenschaft und der Zivilgesellschaft bedacht wurden.
Die größtmögliche Summe für noch nicht realisierte Ideen ging etwa an die Stadt Eibenstock (Erzgebirgskreis) für die Idee zu einem sogenannten Holz-Campus mit dem ein Konzept für Holzbau und –verarbeitung für die ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung einer Kommune oder einer Region erarbeitet und umgesetzt werden soll. Ebenfalls 20 000 Euro gingen an die Grüne Liga Osterzgebirge, die mit einem in Sachsen neuen Verfahren die Saatgutvielfalt fördern möchte.