Der Schriftsteller und Publizist Marko Martin erhält den Werner-Schulz-Preis 2026. Mit der Auszeichnung werde sein langjähriger Einsatz für Freiheit und Menschenrechte gewürdigt, teilte die Werner-Schulz-Initiative mit. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Er erinnert an den früheren DDR-Bürgerrechtler und langjährigen Grünen-Politiker Werner Schulz (1950-2022). Die Auszeichnung soll am 22. Januar verliehen werden.
Marko Martin wurde 1970 in der DDR geboren - im sächsischen Burgstädt. Er erhielt ein Hochschulverbot und verließ als Kriegsdienstverweigerer im Mai 1989 die DDR. Martin lebt in Berlin und schrieb unter anderem einen Essayband zur israelischen Literatur, eine Tel- Aviv-Hommage, einen Essayband zu Dissidentischem Denken sowie die Bücher «Schlafende Hunde» und «Die Nacht von San Salvador».