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Zoo Leipzig startet 30-Millionen-Euro-Projekt Feuerland

Auf einer ehemaligen Brachfläche im Zoo Leipzig beginnen Bagger mit einem symbolischen Baggerbiss ihre Arbeit. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa
Auf einer ehemaligen Brachfläche im Zoo Leipzig beginnen Bagger mit einem symbolischen Baggerbiss ihre Arbeit. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Der Zoo Leipzig hat am Freitag mit einem symbolischen Spatenstich den Bau von Feuerland gestartet. Das 30-Millionen-Euro-Projekt ist nach Angaben des Zoos der zweitgrößte Meilenstein des Konzepts «Zoo der Zukunft». «Fast drei Jahre Planungszeit liegen hinter uns, wir haben in der Zwischenzeit Pandemie gehabt und deswegen auch noch einmal Verzögerungen», sagte Zoodirektor Jörg Junhold. Jetzt sei die Freude «riesig, dass wir loslegen können.»

Im Südzipfel der Südamerika-Landschaft entsteht mit Feuerland auf einer Fläche von rund 10 000 Quadratmetern neben einer Küstenvoliere auch ein großes Wasserbecken. Dort lassen sich Humboldt-Pinguine zusammen mit Inka-Seeschwalben und Meerespelikane beobachten. Über einen begehbaren Unterwassertunnel werden die Besucher auch eine 360 Grad Aussicht auf schwimmende kalifornische Seelöwen und Pinguine haben.

«Mit dem neuen Bereich komplettieren wir die Nachbildung des Kontinents und nehmen unsere Besucher mit auf eine Reise durch Südamerika», erläuterte Junhold. Die Besucher könnten die faszinierenden Tierwelt bestaunen und erhielten zudem durch die Pfleger Einblicke in das tägliche Training der Tiere.

Finanziert wird das Projekt laut Junhold größtenteils vom Zoo selbst und zu einem Drittel durch Zuschüsse der Stadt Leipzig. Feuerland soll 2023 eröffnet werden.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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