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Schweinepest-Großübung endet: Befall von Tieren simuliert

05.12.2019 von

Foto: Ein Warnschild mit der Aufschrift "Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen Kerngebiet". Foto: Ronald Bonss/dpa-Zentralbild/dpa

Mit einem simulierten Fall von Schweinepest in einem Landwirtschaftsbetrieb haben die Behörden in Sachsen weiter den Ernstfall durchgespielt. Am letzten Tag der viertägigen Notfallübung in einem Betrieb in Langebrück werden am Donnerstag die Abläufe geprobt, falls ein Bestand von Hausschweinen von dem Virus befallen ist und umgehend gekeult werden muss. Dafür werden in dem Landwirtschaftsbetrieb am Rande von Dresden unter anderem die technischen Anlagen zur Betäubung, Reinigung und Desinfektion vorgestellt.

«Die viertägige Übung hat gezeigt, dass wir im Ernstfall gut vorbereitet und gewappnet sind», sagte Verbraucherschutzministerin Barbara Klepsch (CDU). Seit Montag waren mehrere hundert Beteiligte für die Übung im Einsatz, darunter das Technische Hilfswerk, Jagdbehörde und das Landestierseuchenbekämpfungszentrum. Sollte ein Befall mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) in einem Schweinezuchtbetrieb festgestellt werden, droht ein sofortiger Exportstopp. Dann dürften keine Tiere mehr transportiert werden. Die betroffenen Bestände würden komplett vernichtet.

Die Schweinepest, die für den Menschen nicht gefährlich ist, kommt von Polen aus immer näher an Deutschland heran. Zuletzt wurde ein infiziertes Wildschwein gerade einmal 40 Kilometer entfernt von der Grenze gefunden.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Ein Warnschild mit der Aufschrift "Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen Kerngebiet". Foto: Ronald Bonss/dpa-Zentralbild/dpa

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