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Kein Platz mehr für Hunde und Katzen: Tierheime in Sorge

Azubi Ralph Stellmacher kümmert sich um die Tiere im Tierheim Vielauer Wald in Reinsdorf im Landkreis Zwickau. Foto: Katrin Mädler/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Azubi Ralph Stellmacher kümmert sich um die Tiere im Tierheim Vielauer Wald in Reinsdorf im Landkreis Zwickau. Foto: Katrin Mädler/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Sachsens Tierheime schlagen Alarm: Weil viele Einrichtungen voll sind, können sie keine Hunde und Katzen mehr aufnehmen. Probleme bereite etwa eine Vielzahl kleiner Katzen, sagte die Vorsitzende des Landestierschutzverbandes, Christel Jeske. «Jetzt haben wir Wartelisten und müssen Hilfesuchende abweisen.»

Die Tierschützer sehen in der angespannten Lage vieler Einrichtungen eine Folge der Corona-Pandemie. Viele Menschen hätten sich während der Lockdown-Monate ein Tier zugelegt - etwa aus dem Internet oder dem Ausland. «Darunter waren auch verhaltensauffällige Tiere, beispielsweise Welpen, die zu früh der Mutter weggenommen wurden», sagte Jeske. Hinzu kämen Exoten. Um 55 Schlangen müsse sich aktuell etwa das Tierheim Leipzig kümmern.

«Was wir erleben, ist teilweise chaotisch», berichtete Jeske. Die Menschen sollten sich vor der Anschaffung von Tieren genau überlegen, ob es die Umstände und die finanzielle Situation erlauben.»

Landestierschutzverband Sachsen e.V.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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