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Landesschülerrat mit Agenda für Veränderungen im Schulsystem

14.08.2019 von

Foto: Noah Wehn, der Vorsitzende des Landesschülerrats (LSR). Foto: Eric Zimmermann/Noah Wehn/Archivbild

Gemeinschaftsschule, moderne technische Ausstattung und mehr Mitbestimmung gehören zu den Forderungen des Landesschülerrats an die Politik nach der Landtagswahl am 1. September. Gut zwei Wochen davor stellte die Vertretung am Mittwoch ein Positionspapier in Dresden vor, mit dem sich die neue Regierung und Landtag auseinandersetzen sollten, wie Landesschülersprecher Noah Wehn sagte. Ziel sei ein moderner und angenehmer Schulalltag.

Zu den 36 Punkten gehören Schaffung und Ausbau einer digitalen Infrastruktur mit Hard- und Software inklusive Landeslizenzen, Schul-WLAN und Cloud-Lösungen, die Gemeinschaftsschule und das Ende der Kopfnoten, die Lehrerausbildung an allen Standorten und mehr Anreize für Lehramtsstudenten zugunsten von Regionen, in denen Lehrermangel herrscht. Berufs- und Studienorientierung müssten im Unterricht ausgebaut und mehr Gewicht auf Kompetenzen zum Erwerb von Wissen und Problemlösungen gelegt werden.

Zudem verlangt die Schülervertretung mehr Demokratie. So will sie, dass künftig die Schulkonferenz den Schulleiter wählt und Schulentscheide möglich sind. Auch ein Azubiticket und eine Online-Prüfungsaufgabendatenbank gehören zum 20-seitigen Katalog. «Wir können keine Politik machen, aber Vorschläge zur Umsetzung», sagte Wehn und sprach von einer realistischen und in fünf Jahren umsetzbaren Agenda. «Es sind echte Empfehlungen zum Handeln – für den Zeitraum bis 2024.»

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Noah Wehn, der Vorsitzende des Landesschülerrats (LSR). Foto: Eric Zimmermann/Noah Wehn/Archivbild

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