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Mehr Beschäftigung in Sachsen: Arbeitsmarkt weiter stabil

Sachsens Arbeitsmarkt trotzt weiter dem Druck wirtschaftlicher Risiken durch den Ukraine-Krieg. Die Zahl der Arbeitslosen sank auch im März, zum Stichtag am 14. März waren im Freistaat 115.675 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Donnerstag in Chemnitz berichtete. Das sei die geringste Arbeitslosigkeit in einem März seit 1990. Verglichen mit Februar waren 2799 Menschen weniger ohne Job und 21.650 weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent und zu März 2021 um einen Prozentpunkt. Regional lag sie zwischen 4,3 Prozent im Erzgebirgskreis und 7,7 Prozent im Landkreis Görlitz. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt entspricht laut der Behörde etwa dem Vor-Corona-Niveau vom März 2020, als 116.600 Menschen ohne Job gemeldet waren.

Der Arbeitsmarkt entwickele sich in unruhigen Zeiten weiter positiv, sagte Klaus-Peter Hansen, Chef der Regionaldirektion. «Die Arbeitslosigkeit sinkt, die Beschäftigung steigt, und die Einstellungsbereitschaft der Wirtschaft ist hoch.» Das sei eine solide Grundlage in einer Zeit mit großen Risiken und vielen Unsicherheiten.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiter hoch. Jobcenter und Arbeitsagenturen im Freistaat wiesen im März insgesamt 45.249 freie Stellen aus, 544 mehr als im Februar und gut 9000 mehr als vor einem Jahr. Die Betriebe meldeten 7539 freie Stellen, knapp 2000 mehr als im Monat zuvor und 253 mehr als im März 2021.

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