Der Fachkräftemangel ist für viele Unternehmen längst Teil des betrieblichen Alltags. In Sachsen wie auch bundesweit bleiben qualifizierte Stellen unbesetzt, während Auftragslagen, Kostenstrukturen und gesetzliche Anforderungen weiter steigen. Besonders kleine und mittelständische Betriebe stehen vor der Herausforderung, mit begrenzten Ressourcen handlungsfähig zu bleiben und gleichzeitig ihre Organisation zukunftsfähig aufzustellen.
Fachkräftemangel als dauerhafte Rahmenbedingung
Aktuelle Erhebungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigen, dass die Personalnachfrage in Deutschland auch im dritten Quartal 2025 gedämpft bleibt. Bundesweit waren gut eine Million Stellen unbesetzt, deutlich weniger als noch ein Jahr zuvor.
Gleichzeitig berichten Unternehmen in Sachsen weiterhin von erheblichen Schwierigkeiten bei der Besetzung qualifizierter Stellen, insbesondere im Handwerk, in der Industrie und in technischen Berufen. Der Fachkräftemangel bleibt damit trotz rückläufiger Einstellungszahlen eine zentrale Herausforderung für viele Betriebe im Freistaat. Besonders betroffen sind handwerkliche Berufe, technische Fachrichtungen sowie Pflege und IT.
