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Warnstreik legt Sachsens Ämter und Hochschulen lahm

Warnstreik legt Sachsens Ämter und Hochschulen lahm
Mit einem landesweiten Warnstreik erhöht die Gewerkschaft Verdi in Sachsen den Druck im Tarifstreit (Symbolbild) / Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Von: DieSachsen News
Am Dienstag drohen in Sachsen Einschränkungen bei Ämtern und Hochschulen. Verdi ruft zum Warnstreik auf - betroffen sind zahlreiche Einrichtungen in mehreren Regionen.

Bürgerinnen und Bürger in Sachsen müssen sich am kommenden Dienstag (10. Februar) auf spürbare Einschränkungen im öffentlichen Dienst einstellen. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, sind von einem landesweiten Warnstreik unter anderem Landesbehörden und Studentenwerke betroffen. Auch an Universitäten und Hochschulen in Dresden und Chemnitz kann es zu Ausfällen und eingeschränkten Angeboten kommen. 

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Zum Warnstreik aufgerufen sind alle Tarifbeschäftigten der Länder sowie Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten und dual Studierende. Der Ausstand betrifft Einrichtungen in Meißen, Bautzen, Görlitz, im Erzgebirgskreis, Mittelsachsen und im Vogtlandkreis sowie in den Städten Dresden und Chemnitz. Bestreikt werden soll zudem die Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.

Sieben Prozent mehr

Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro im Monat. Bereits Ende Januar hatten Gewerkschaften mit Warnstreiks an Schulen und Hochschulen den Druck erhöht. Arbeitgeberseite ist die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), die die Ausweitung der Arbeitsniederlegungen kritisiert und zuletzt auf bereits vorgelegte Eckpunkte für mögliche Entgelterhöhungen verwiesen hatte. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Mittwoch in Potsdam geplant.

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