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Dulig befürwortet Verlängerung von Kurzarbeitergeld

Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen. Foto: Jan Woitas/dpa/Archivbild
Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen. Foto: Jan Woitas/dpa/Archivbild

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig unterstützt den Vorschlag von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (beide SPD), das Kurzarbeitergeld wegen der Corona-Krise für 24 Monate zu zahlen. Die Kurzarbeiterregelung sei in der Krise für die Unternehmen das wirksamste Instrument zur Beschäftigungs- und Fachkräftesicherung, sagte Dulig am Montag. «Davon würde auch unsere kleinteilige sächsische Wirtschaft profitieren», ergänzte er.

Derzeit beträgt die Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld maximal zwölf Monate sowie in Ausnahmefällen bis zu 21 Monate. Im Juni hatten sich schon die Wirtschaftsminister der Länder dafür ausgesprochen, das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate zu verlängern.

Das Kurzarbeitergeld beträgt regulär 60 Prozent des Nettoentgelts - für Eltern mit Kindern 67 Prozent. Nun gibt es aber ab dem vierten Monat des Bezugs 70/77 Prozent, ab dem siebten Monat 80/87 Prozent. Beiträge für die Sozialversicherungen werden von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen. Foto: Jan Woitas/dpa/Archivbild

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