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Corona-Pandemie hinterlässt Spuren auf dem Arbeitsmarkt

Eine Reinigungskraft putzt ein Fenster in einer Wohnung. / Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Eine Reinigungskraft putzt ein Fenster in einer Wohnung. / Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Corona-Pandemie hat auf dem sächsischen Arbeitsmarkt Spuren hinterlassen. «Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist deutlich gestiegen. Die Unternehmen sichern mit Kurzarbeitergeld bestehende Arbeitsplätze. Zugleich haben sich die Einstellungsbereitschaft und damit auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im vergangenen Jahr wieder leicht verbessert», sagte Behördensprecher Frank Vollgold.

In einigen Branchen wie im Sozialbereich oder auch im Gesundheitswesen führte die Pandemie zu einem Zuwachs an Beschäftigung. Dem steht ein zum Teil kräftiger Jobabbau in anderen Branchen wie dem Verarbeitenden Gewerbe und dem Gastgewerbe gegenüber.

Nach Ansicht von Klaus-Peter Hansen, Chef der Agentur in Sachsen, wird die Pandemie einige Branchen wie die Gastronomie auch nachhaltig beeinflussen. Das hänge nicht zuletzt mit der Entscheidung zur Berufswahl zusammen. Sie werde wie schon in früheren Krisen temporär durch die Pandemie beeinflusst. Junge Menschen favorisierten dann vermeintlich sichere Berufe. «Leidenschaft wird getrübt durch die Risiken», erklärte Hansen das Phänomen.

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