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Sachsen gedenkt Opfer der Pogromnacht von 1938

Mit etlichen Gedenkveranstaltungen wird in Sachsen am Dienstag der Opfer der nationalsozialistischen Pogromnacht am 9. November 1938 gedacht. Geplant sind Kranzniederlegungen, Konzerte und Gedenkgottesdienste.

Unter anderem erinnert Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde an der Dresdner Synagoge an die Geschehnisse. Vor der Goldenen Pforte des Rathauses ist bis zum Mittwoch die interaktive Kunstinstallation «Verschwindende Wand» zu sehen. Auch in Chemnitz, Leipzig, Zwickau, Wurzen und Görlitz sind Gedenkveranstaltungen geplant.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 war es im gesamten Deutschen Reich zu Pogromen gegen Juden und Jüdinnen gekommen. Bei den Gewaltausschreitungen der SA- und SS-Angehörigen unter zentraler Leitung der NS-Führung wurden mehr als 1300 Menschen getötet und 30 000 Menschen in Konzentrationslager verschleppt. Jüdische Geschäfte wurden demoliert, Synagogen und Gebetshäuser in Brand gesteckt - unter anderem auch die Synagoge am Hasenberg in Dresden.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH