Mit Andachten und Kränzen erinnert Deutschland an den Bau der Mauer vor 58 Jahren. Zu dem zentralen Gedenken in der Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer Straße wird auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) erwartet. An der Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam hält die CDU-Bundesvorsitzende und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer eine Rede zum Mauerbau-Jahrestag.
In Brandenburg sprechen Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sowie Landtagspräsidentin Britta Stark bei einem gemeinsamen Gedenken von Regierung und Parlament in Schönwalde-Glien.
Am 13. August 1961 hatte die SED-Führung unter Walter Ulbricht mit dem Bau der Mauer begonnen. Das rund 155 Kilometer lange Bollwerk zerschnitt Berlin mehr als 28 Jahre. Die Teilung endete erst mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989.
SPD-Politiker Müller erklärte zu dem Jahrestag, der Bau der Mauer sei ein tiefer Einschnitt gewesen. Trotz der Erinnerung an Jubel und Freude über den Fall der Grenzen vor 30 Jahren dürften die Toten und Opfer nicht vergessen werden. «Beide Erinnerungen gehören zusammen.» Heute müssten Demokratie und Rechtsstaat verteidigt werden.