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Gemkow sieht großes Potenzial bei Künstlicher Intelligenz

01.07.2020 von

Foto: Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU). Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) sieht beste Voraussetzungen für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) im Freistaat. Mit den vielen verschiedenen Akteuren sei man hier gut aufgestellt, sagte er am Mittwoch bei einem Besuch des Fraunhofer-Institutes für Photonische Mikrosysteme (IPMS) in Dresden. Er sei überzeugt, dass Sachsen im internationalen Konzert auf diesem Gebiet gut mitspiele. Man werde die KI-Strategie fortsetzen. Gemkow erinnerte an die Einrichtung zusätzlicher Professuren für diese Disziplin in Dresden und Leipzig.

Sollten angesichts der Corona-Krise weniger Mittel als bisher für Forschung zur Verfügung stehen, wäre es falsch, an der Entwicklung von KI zu sparen: «Wir müssen die Chance nutzen, die in dieser Krise liegt.» KI sei ein Geschäftsmodell der Zukunft. Man dürfe sich dabei nicht abhängen lassen. Gemkow hatte am Mittwoch mehrere Akteure der KI in Dresden aufgesucht.

Das Fraunhofer IPMS bezieht mit seinem Center Nanoelectronic Technologies (CNT) in Dresden den früheren Standort des Unternehmens Plastic Logic und will wesentliche Beiträge zur Hardware-Entwicklung bei Künstlicher Intelligenz leisten. Am neuen Standort steht dafür auch ein 5000 Quadratmeter großer Reinraum zur Verfügung. Zunächst sollen 70 Beschäftige hier arbeiten, nach einer ersten Erweiterung 100 und später einmal 350 bis 400. Insgesamt sind damit Investitionen von rund 77 Millionen Euro verbunden.

Das Fraunhofer IPMS forscht mit insgesamt 450 Beschäftigten unter anderem zu optischen Sensoren, Mikrosystemen und der Nanoelektronik. Partner sind Industrieunternehmen, Dienstleister und die öffentliche Hand. Das Jahresbudget liegt bei etwa 50 Millionen Euro. Das Institut ist in Dresden, Cottbus und Erfurt präsent.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU). Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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