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Trotz Corona weniger Sachsen überschuldet

Kleingeld in Form von 1 und 2 Euro-Cent-Münzen sind in einer Geldbörse zu sehen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Kleingeld in Form von 1 und 2 Euro-Cent-Münzen sind in einer Geldbörse zu sehen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Trotz der Corona-Krise ist die Zahl der überschuldeten Menschen in Sachsen in diesem Jahr gesunken. Im Vergleich zu Vorjahr seien es rund 28.000 weniger, teilte die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Mittwoch mit. Insgesamt seien etwa 300.000 und damit jeder elfte Sachse überschuldet.

Die Überschuldungsquote, dem Anteil überschuldeter Menschen im Verhältnis zu allen Erwachsenen in Sachsen, sank um 0,78 Prozentpunkte auf 8,87 Prozent. Damit liegt der Freistaat etwa im Bundesschnitt, der in diesem Jahr bei 8,86 Prozent lag. Im Ranking der Bundesländer rutschte Sachsen von Platz 5 auf Platz 6 ab.

«Aufgrund ihrer kleinteiligen Struktur erweist sich die Wirtschaft im Freistaat als besonders krisenfest», sagte Thomas Schulz, Prokurist bei Creditreform Dresden. «Entlassungen konnten durch staatliche Fördermaßnahmen wie das Kurzarbeitergeld vermieden werden.»

Die Arbeitslosigkeit - ein Hauptgrund für Überschuldung - sei in den letzten Jahren stark rückläufig gewesen. Immer mehr Verbraucher seien durch ein längerfristiges Niedrigeinkommen und unwirtschaftliche Haushaltführung in die Schuldenfalle geraten.

PM von Creditreform

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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