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Trockenperiode: Unterdurchschnittliche Ernte erwartet

07.07.2020 von

Foto: Der sächsische Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Wolfram Günther (Grüne), spricht. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Das Frühjahr zu trocken, Fröste im Mai und dann noch die Folgen der Corona-Pandemie: Sachsens Bauern hat die erste Jahreshälfte übel mitgespielt. Und auch die Getreideernte gibt nicht wirklich einen Grund zur Hoffnung - gerechnet wird mit einem unterdurchschnittlichen Ertrag. Zum Auftakt der Ernte geben Landesbauernverband-Präsident Torsten Krawczyk und Sachsens Agrarminister Wolfram Günther (Grüne) heute (13.00 Uhr) in Großweitzschen (Mittelsachsen) eine Prognose für 2020 ab.

«Wir haben jetzt im dritten Jahr in Folge eine Trockenheit zu verzeichnen. Die Getreideernte wird unterdurchschnittlich ausfallen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes Manfred Uhlemann. Dabei müsse man jedoch regional stark differenzieren. «Der mittlere und nördliche Teil Sachsens war von der Trockenheit besonders stark betroffen. Im Norden werden Ernteausfälle wie im Katastrophenjahr 2018 erwartet.»

Nach der Trockenheit traten dann auch noch Spätfröste im Mai auf. «Beides hat Schäden vor allem beim Raps und dem Getreide hinterlassen. Der Regen im Juni kam zu spät, die Gerste ist am Halm abgestorben», erläuterte Uhlemann.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Der sächsische Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Wolfram Günther (Grüne), spricht. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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