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Sächsische Unternehmen mit trüben Aussichten auf Zukunft

Unterbrochene Lieferketten, Krieg in der Ukraine und Corona-Restriktionen in China: Die sächsischen Unternehmen blicken verunsichert in die Zukunft. Ein Drittel der Unternehmen rechnet mit einer schlechteren Lage in den kommenden Monaten, wie die am Mittwoch veröffentlichte Konjunkturumfrage der drei sächsischen Industrie- und Handelskammern ergeben hat. Nur 17 Prozent der befragten Unternehmen geht demnach von einer Verbesserung in der nächsten Zeit aus, die Hälfte erwartet keine Veränderungen. An der Umfrage haben sich laut IHK-Angaben 1725 Unternehmen mit etwa 93.000 Angestellten beteiligt.

«Die Kriegsfolgen, aber auch die konsequente Null-Covid-Strategie in China mit all ihren Konsequenzen stellen aktuell die größten konjunkturellen Belastungen dar», sagte Dieter Pfortner, Präsident der IHK Chemnitz, zu den regionalen Ergebnissen der Kammer. Angesichts dieser Herausforderungen schlügen sich die Unternehmen immer noch recht wacker.

Nach dem Zwischenhoch im vergangenen Herbst (122 Punkte) kühlt sich der Geschäftsklimaindex für ganz Sachsen spürbar ab und landet bei 103 Punkten. Die Entwicklung ist laut Einschätzung der Kammern der Verunsicherung der Unternehmen geschuldet. Immerhin 42 Prozent der Firmen schätzen ihre aktuelle Lage als gut ein. Damit sinkt der Anteil zwar leicht im Vergleich zum Jahresbeginn, legt aber im Vergleich zum Vorjahresergebnis um 5 Punkte zu.

Obwohl sich der Wegfall der meisten Corona-Maßnahmen positiv auf die Unternehmen auswirkt, steigt der Druck durch Kostensteigerungen. 41 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie negative Effekte auf ihre finanzielle Situation bemerken. Knapp 2 Prozent der Firmen fürchten eine Insolvenz.

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